31. August 2011

Ja, seid ihr etwa noch immer hier?


Und zwar  
(www.zeitzeugin.net)

Ihr dürft das Abo hierzu gerne löschen! ;) Habe immer noch viel zu viele Leser hier. Nicht, dass mich das nicht freuen würde, aber kommt doch lieber mit rüber und räumt mal tote Links aus euren Feedreadern! ;D

29. Juni 2011

Hallo, ich heiße Guddy, und ich treffe manchmal Leute aus dem Internetz.

"Nicht das Internet macht wahnsinnig, sondern die Wahnsinnigen machen das Internet"
- Unbekannt -


(Bild via Flickr von Nicolasnova)
Zugang zum Internet hatte ich mit ca. 12 Jahren. Oder 13. Also irgendwann zwischen 1997 und 1998. In diesen mehr als zehn Jahren bis jetzt habe ich, nebenbei, viele Menschen virtuell kennengelernt. "Nebenbei", weil ich nie aktiv nach Kontakten gesucht habe, meine Hauptintention lag seit jeher darin, mich über meine doch sehr speziellen Hobbies auszutauschen, da im realen Umfeld oft das Verständnis dafür fehlte. Oder sagen wir: fast nie.

Damals, als ich gerade mal wenige Wochen im Netz unterwegs gewesen bin, war der "Chat" etwas ganz aufregendes. Gemeinsam mit einer Freundin saß ich - gutaussehend wie eh und je in diesem Alter - vor dem PC und flirtete in irgendeinem Kinderchat Jungs an. Gewaltverbrecher waren damals noch kein Thema, weshalb wir uns direkt für den nächsten Tag mit zwei der Jungs verabredet hatten. Am Abend telefonierte ich volle zwei oder drei Stunden mit "meinem", bevor mich meine Mutter - natürlich unwissend was den  Gesprächspartner anging -  rigoros ins Bett schickte.
Der nächste Tag, der Tag meines ersten Internettreffens, war schrecklich. Bewaffnet mit einem schwarzen Top mit pinkfarbenem Glitzer und einem Pullover, den ich "frech" um die Hüften geschlungen hatte um meinen Hintern zu kaschieren, stapfte ich auf einen Jungen zu, der das genaue Gegenteil von mir war: trendy, gutaussehend, total cool. Yay.
Das Treffen war also nach einer Stunde voller Schweigen und Höflichkeitsfloskeln vorbei und das Thema "Chat" abgehakt.

Fortan war ich fast nur noch in Communitys zu Star Wars, Elfquest und DSA unterwegs. Seiten, die in erster Linie Erfahrungs-, Meinungs-, und Wissensaustausch zum Thema hatten und nicht das direkte Kennenlernen. Meist waren die Communitys eher klein. Es bildeten sich wie von selbst Sympathien, lockere Grüppchen. Der Ruf nach Treffen wurde hier und dort in den Jahren immer lauter.
Mein erstes Treffen war mit den Leuten aus dem Dornenreich.

9. Juni 2011

Horror im Kuscheltierpelz

Manchmal sind es ganze Filme, oft vereinzelte Szenen, die, zwar für Kinder gemacht , jene aber sehr ängstigen können. Kinderfilme, die vielleicht nicht prägen, aber doch nachhaltig beeindrucken können. Durch Grausamkeit, Horror oder einer unterschwelligen, bedrohlichen Stimmung. Wie gesagt: damals. Heute, als unerschrockene erwachsene Frau, würde ich natürlich eher über die Filme gähnen, als mich in die Decke zittern.
Ein paar meiner Lieblinge möchte ich euch nun kurz vorstellen:

Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh

Die Thematik ist teilweise harter Tobak: Tierversuche, Vertreibung der Tiere durch den Menschen, gekleidet in düstere, bedrohlich wirkende Bilder und ausgeschmückt mit einigen brutalen Szenen. Trotzdem mochte ich ihn, saß damals mit großen Augen vor dem Fernseher. Am gruseligsten fand ich den Rattenbau.

Kommt, wir blättern in einer...



Ich weiß, dass ihr es wollt! Und hier könnt ihr endlich anonym und ungesehen in einer Frauenzeitschrift blättern, ohne dass ihr schief angeschaut werdet! (ihr solltet dann nur nicht kommentieren, es könnte euch entlarven)
Es passiert manchmal, dass ich mir eine mitnehme. Vermutlich aus Gewohnheit landet sie im Einkaufskorb und wird, zu Hause oder in der Bahn angekommen, aufgeschlagen. Eigentlich weiß ich, dass jedes Mal der gleiche Rotz drin steht. Beim Lesen letztlich breitet sich ein wohliges Gefühl der Fremdscham und der Unverständnis in mir aus. Eine Art "hibbelig-gelangweilter Grusel".
Aber mal von Anfang an:



6. Juni 2011

[Fotoposting] Im Wandel der Zeit


 Bevor sich mein nächster Beitrag wieder um Horroraspekte dreht, wage ich einen kurzen Ausflug in frühere Zeiten. Inspiriert von Martha (viel zu später Edit: Link hinzugefügt. Ich Trantüte) war ich zunächst auf der Suche nach altem AMU (ok. Für Laien: Augenmake-Up), fand jedoch nichts Erquickendes. Gut, meine Schminkkünste beschränkten sich damals auf tiefschwarze Lidstriche, kombiniert mit der Nichtbetonung meiner Augenbrauen, was zuweilen rech gruselige Züge angenommen hat, aber das ist nicht halb so kurios wie meine Kurzhaarfrisur in jüngsten Teenagerjahren.

Zeitreisen, auch wenn sie nur bildlicher Natur sind, finde ich immer interessant (der treue Leser wird dies ohnehin schon wissen *g*). Manche Menschen veränderten sich seit Grundschulzeiten kaum, was an sich nichts Schlechtes ist. Aber es ist irgendwie auch fast witzig, sich alte Bilder anzusehen und dabei mit einem lauten "OH mein Gott!" die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

3. Mai 2011

Jurassic Park(s)

"Remind me to thank John for a lovely weekend. "
- Dr. Ian Malcolm -




  • Genre: Sci-Fi, Horror
  • Regisseur: Steven Spielberg | Joe Johnston
  • Darsteller: Jeff Goldblum, Richard Attenborough, Laura Dern, Julianne Moore
  • Erscheinungsjahr: 1993 | 1997 | 2001
  • Spieldauer: 123 | 129 | 92 Minuten
  • Trailer1 | Trailer2 |Trailer3

Ein Blick zurück: Während ich den ersten Teil nur auf Video begutachten konnte, war ich im 2. Teil bereit, um ihn auch im Kino zu sehen: ich war zu dem Zeitpunkt immerhin endlich (oder fast) 12 Jahre alt! Genau wie bei Teil 1 habe ich mich auch während der Fortsetzung zu Tode geängstigt und war im Anschluss natürlich ganz wild darauf, jegliches Spielzeug zu besitzen. Meinem Bruder erging es da natürlich ähnlich und mit geballter Geburtstags- und Weihnachtsgeschenkenergie hatten wir nach einiger zeit auch schon ein paar Figürchen zusammen. Vielleicht erinnert sich noch jemand an die wirklich gut und detailreich verarbeiteten Actionfiguren, deren Haut teilweise weich und man aus ihr ein Stück Fleisch herausnehmen bzw. durch den handelsüblichen T-Rex ausbeissen lassen konnte. Mein Liebling war, wie auch bereits beim Kinofilm "In einem Land vor unserer Zeit" der Triceratops, dicht gefolgt von den klugen Velociraptoren.
Nach dem Kinofilm zu der Jurassic Park Fortsetzung sammelte ich jeden Schnippsel über diesen Film. Zwischenzeitlich geriet die Reihe bei mir jedoch in Vergessenheit, bis ich sie mir Ostern von meiner Mutter ausgeliehen habe.

2. Mai 2011

[Fußball] Wie werde ich ein Hardcorefan - in 5 Schritten

"Bei so einem Spiel muß man die Hosen runterlassen und sein wahres Gesicht zeigen"
- Alexander Strehmel -



Es gibt die Kuschelfans, die mit ihren rosa Plüschherzen im Stadion sitzen und fröhliche Fangesänge anstimmen, die vor dem Fernseher mit ein paar Freunden und Bier sitzen und sich amüsieren - und es gibt euch, die echten Fans, die mit wirklicher Leidenschaft dabei sind. Hart, härter, ihr!
Für alle, die doch nicht so hart sind und gerne genauso cool sein wollen, hier die Anleitung:


30. April 2011

Inkonsequentewirrwarrundsowiesovollchaotisch-Blogger























Der Inkonsequentewirrwarrundsowiesovollchaotischblogger ist anders. Er macht nicht das, was andere von ihm wollen oder erwarten. Nicht das, was gemeinhin als cool und angesagt gilt. Im wahren Leben würde er vielleicht rülpsend durch die Straßen laufen oder quietschbunte Kleidung, gleich der eines mittelalterlichen Gauklers, tragen.
Irgendwie will trotzdem jeder so sein wie er: unbeschwert, gegen jede Regel und auf jedes edle Haupt spuckend. Ungeachtet der Tatsache, dass er bei anderen aneckt und man den Kopf über ihn schüttelt. Zehn Sidebars, bei denen man die Beiträge kaum mehr erkennt, dreissig verschiedene Farben und ein Schreibstil, der die Queen vor Scham erröten ließe.
Der Inkonsequentewirrwarrundsowiesovollchaotischblogger: eine Sache für sich.


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