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9. Juni 2011

Horror im Kuscheltierpelz

Manchmal sind es ganze Filme, oft vereinzelte Szenen, die, zwar für Kinder gemacht , jene aber sehr ängstigen können. Kinderfilme, die vielleicht nicht prägen, aber doch nachhaltig beeindrucken können. Durch Grausamkeit, Horror oder einer unterschwelligen, bedrohlichen Stimmung. Wie gesagt: damals. Heute, als unerschrockene erwachsene Frau, würde ich natürlich eher über die Filme gähnen, als mich in die Decke zittern.
Ein paar meiner Lieblinge möchte ich euch nun kurz vorstellen:

Mrs. Brisby und das Geheimnis von Nimh

Die Thematik ist teilweise harter Tobak: Tierversuche, Vertreibung der Tiere durch den Menschen, gekleidet in düstere, bedrohlich wirkende Bilder und ausgeschmückt mit einigen brutalen Szenen. Trotzdem mochte ich ihn, saß damals mit großen Augen vor dem Fernseher. Am gruseligsten fand ich den Rattenbau.

19. April 2011

Die Topstars unter den Pferden

"Oben - links - rechts - oben - links - rechts"
- Zelda, Ocarina of Time -




Ich hatte nie so viel für Pferde übrig, wenn sie nicht gerade klein, bunt und aus Plastik waren und nach Erdbeermilchshake geduftet haben.
Trotzdem gab es abenteuerliche Erlebnisse in meiner Jugend, wie etwa die Mutprobe, doch mal "auf dem Pferd da drüben auf der Weide da" zu reiten. Das glorreiche Ereignis kann man mit einer Onomatopoesie perfekt umschreiben: "Boing, boing, boing". Ich bin todesmutig auf den Rücken geklettert, woraufhin das Pferd dezent bockig wurde und voller Elan über die Wiese galloppiert ist. Plötzlich saß ich nicht mehr auf dem Rücken, sondern auf dem Arsch des Pferdes und kaum zwei Sekunden später dann auf meinem eigenen. Im Gras. Glücklicherweise ohne von den sanften Hufen getroffen worden zu sein.
In der fiktiven Welt mag ich die heimlichen Stars des Wild West-Genres irgendwie lieber. Daher nun folgend meine persönliche: Top6

4. April 2011

Weil ich ein Mädchen bin...



... wird es auch mal Zeit für einen Prinzessinnenpost!
Meist ist von den Prinzessinnen in hübschen Kleidchen die Rede, die ihr blondes Haar von Rotkehlchen kämmen lassen, um kurz darauf in ihre Glaspantoffel zu schlüpfen und gen Ballsaal zu schweben. Den Rücken durchgedrückt, das Kinn erhoben und den kleinen Finger abgespreizt, nippen sie sacht lächelnd an ihrem erkaltenden Tee und lauschen der Stimme ihres Herzens. Während ihr der nicht minder farblose Prinz gegenüber sitzt und sich die rosé lackierten Nägel feilt.
Die "richtigen" Prinzessinnen sind von einem anderen Kaliber. Irgendwie spannender.
Prinzessin Buttercup  ("The Princess Bride") hätte ich eigentlich schon alleine aufgrund der unheimlich guten Herkunftsgeschichte mitaufzählen sollen, allerdings ist sie mir als eigenständige Person dann doch zu fad.

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